Christkind, Nikolaus, Ded Moroz

In diesem Jahr haben wir einen Brief an Christkind geschrieben, Nikolaus in einem Laden, auf dem Adventsmarkt und bei Freunden getroffen, Väterchen Frost war in der „Russischen Schule“ und auf der Arbeit zu Besuch. Es fehlt nur noch Snegurotschka, die wir in den nächsten Wochen in Belarus bestimmt auch ein paar Mal treffen werden.

Damit mein vierjähriger Sohn nicht durcheinander kommt, versuche ich es ihm zu erklären. Der Nikolaus hat eine Bischofsmütze an. Er kommt bereits vor Weihnachten und legt Geschenke in den Stiefel rein. „Deswegen mussten wir in den Kindergarten einen Stiefel bringen, weißt du noch?“ Das Kind nickt. Ich erkläre weiter. Das Christkind kommt, wenn in Deutschland Weihnachten ist. Da wir dann aber nicht da sind, hat er sein Geschenk schon mal dem Nikolaus übergeben, den wir bei Freunden getroffen haben.  Für meinen Sohn scheint diese Erklärung plausibel. Ich spreche weiter – langsam und deutlich (Bloß nicht überfordern mit den ganzen Infos!). Dann gibt es noch Ded Moroz – auf Deutsch „Väterchen Frost“ – und Snegurotschka. Sie kommen am Silvesterabend zu den Großeltern in Belarus. „Mama, sie bringen doch auch Geschenke!“ sagt mein Sohn. Also ist die Sache ganz einfach.

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